Hilfe für Indien! Gebet und Solidarität mit unseren indischen Ordensschwestern in Kassel im Mai 2021

Besonders schlimm betroffen ist die Psychiatrie der Vinzentinerinnen in Wayanad Dt. Kerala. Dort sind über 50 Patienten infiziert. Viele haben große Angst.

Hilfe für Indien!

Hilfe, Gebet und Solidarität mit unseren indischen Ordenschwestern in der Pfarrei im Seniorenhaus St. Bonifatius und im Marienkrankenhaus Kassel: Eine immer schneller wachsende Corona-Welle trifft die Ärmsten in einer riesengroßen Bevölkerung. Täglich weltweite Höchststände der Corona-Infektionen. Hilfe muss rasch weltweit organisiert werden. 

Malteser International und viele humanitäre Organisationen rufen zu Spenden auf. Die Nachrichten aus dem Land seien "erschreckend" lese ich aus der Asienabteilung der Malteser: "Die Menschen sterben vor den Krankenhäusern, weil es in den Krankenhäusern keine Kapazitäten mehr gibt, alle Menschen zu versorgen."

Spendenkonto

Malteser Hilfsdienst e.V.
Spendenzweck:
Malteser International

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BIC: GENODED1PA7
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Aktuelle Meldungen

  • Es fehlt an medizinischem Material wie Sauerstoff und Intensivbetten. - Malteserinterview im Domradio (4/2021) (Link)
  • Die Malteser verteilen im nord-westlichen Bundesstaat Rajasthan gemeinsam mit der indischen Organisation Unnati medizinische Masken und Hygieneartikel an Gesundheitspersonal sowie Lehrerinnen und Lehrer verteilen. Krankenpflegerinnen und -pfleger sollen die Menschen über die Ausbreitungswege und Impfungen gegen das Virus informieren. „Die Skepsis gegen die Impfungen ist in der indischen Bevölkerung sehr hoch. Darum ist es jetzt wichtig, den Menschen die Angst vor den Impfstoffen zu nehmen.“
    (http://www.malteser.de 24.04.2021)
     
  • Weitere Malteserprojekte in Indien (Link)

In vielen Ländern hat sich das Corona-Virus unheilvoll verbreitet. In Indien hat es auf die die zweitgrößte Bevölkerung der Welt erreicht. Mehr als 1,34 Milliarden Einwohner sind hier betroffen.
Das große Land ist überfordert, es fehlt an allem im maroden Gesundheitssystem, so auch an medizinischem Sauerstoff. Die Sterblichkeitsrate in Indien ist sehr hoch.

Allein das Bundesland Kerala zählt etwa 450000 Leute, die an Corona erkrankt sind. Inszwischen ist fast jede Familie betroffen, weil jemand erkrankt ist oder in Quarantäne aushalten muss.
Die Gesunden müssen die Kranken versorgen, die isoliert sind. Bereichtet wird, dass von 100 Getesteten 28 positiv sind. 
Die Regierung hat einen strengen Lockdown verhängt, der von der Polizei kontrolliert wird. Die Krankenhäuser sind überfüllt und es gibt kaum Behandlungsmöglichkeiten. Es fehlen Betten, Medikamente und Sauerstoff. Erkrankte und ihre Ankgehörige suchen nach einem Platz in einer medizinischen Einrichtung oft vergeblich.
hat. Das wahre Ausmaß gelangt nicht in die Öffentlichkeit. Die Todeszahlen sind erschreckend hoch und die Regierungen und Hilfsorganisationen können kaum helfen, sie sind überfordert.

Auch die  Einrichtungen der Vinzentinierren sind schlim betroffen. Panik macht sich nicht selten breit.

Aus Wayanad Dt. in Kerala berichtet aktuell Sr. Philo in einer Mail: "AlsVinzenzschwestern kämpfenauch wir weiter gegen das tödliche Virus. Wir glauben an die Worte des heiligen Vinzenz von Paul: "Nichts ist in Gottes Augen verdienstvoller als wohltätige Arbeit für Bedürftige, Kranke und Arme."

Die wirtschaftliche Sitatuion der Häuser ist dramatisch schlecht. Wir selbst kaum in der Lage Mindestlöhne für Mitarbeiter zu zahlen. Die Menschen werden immer ärmer.

Die Auswirkungen treffen unsere psychiatrischen Einrichtungen heftig:

•  Mitarbeiter und Patienten sind zahlreich an Covid erkrankt
•  Strengste Ausgangssperren verhindern die aufsuchende Sozialarbeiet
•  Aufnahmen von Patienten, um die Ausbreitung einer Infektion zu verhindern sind nicht möglich

Wir sind im Dilemma und nicht sicher, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Wir vertrauen einfach auf die Hilfe unseres Herrn Jesus Christus.

Die Corona-Krise ist für unsere psychisch kranken Patienten besonders schwer. Ende April hatte Wayanad die höchste Anzahl an infizierten Patienten: 

Von 77 Patienten waren 42 stationäre Patienten und 8 Gesundheitspersonal mit dem Corona-Virus infiziert.
Der Personalmangel und die zunehmende Zahl von Covid-Patienten mit psychischen Störungen belasteten die Situation erheblich.
Wir konnten keine Patienten entlassen, damit sie mit ihren Familien nach Hause gehen konnten. Obdachlose oder wandernde Personen mit psychischen Erkrankungen, die von der Polizei oder auf richterliche Anordnung eingewiesen wurden, waren sowohl selbst sehr anfällig für Infektionen, darüber hinaus aber selbst auch eine Risko für die Pflegenden während der Behandlung.
 

Trotz dieser schrecklichen Situation leisten Schwestern und Mitarbeiter wunderbare Dienste, wo immer sie wirken. Wir leisten unsere Dienste für Kranke, Arme und Bedürftige in Zusammenarbeit mit vielen anderen. In einem ökumenischen Geist arbeiten wir für das beste Ergebnis mit anderen Institutionen innerhalb und außerhalb der Kirche zusammen. Wir glauben fest daran, dass vor Gott nicht die Größe unserer Arbeit zählt, sondern die Liebe Gottes, mit der wir sie vollbringen. Ja, wir glauben, je mehr wir uns Gott überlassen, desto mehr wirkt er durch uns.

(Beta)