Was passiert, wenn man durch Krankheit oder einen Unfall plötzlich nicht mehr selbst entscheiden kann? Mit dieser Frage beschäftigen sich viele Menschen erst, wenn ein konkreter Anlass besteht. Wie wichtig es ist, rechtzeitig Vorsorge zu treffen, erläutern die Malteser bei einem kostenlosen Informationsabend am Dienstag, den 27. Oktober um 17.30 Uhr im Hospizzentrum Fulda, An Vierzehnheiligen 9.
Im Mittelpunkt stehen die Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Die Veranstaltung gibt einen Überblick darüber, welche Möglichkeiten es gibt, den eigenen Willen für medizinische und persönliche Angelegenheiten verbindlich festzuhalten und worauf bei der Erstellung der Dokumente geachtet werden sollte.
„Niemand beschäftigt sich gerne mit Situationen, in denen man selbst nicht mehr entscheiden kann. Dennoch kann eine frühzeitige Vorsorge Angehörige entlasten und dafür sorgen, dass die eigenen Wünsche berücksichtigt werden“, betonen die Malteser.
Eine Patientenverfügung hilft dabei, medizinische Behandlungen nach den persönlichen Vorstellungen zu regeln. Mit einer Vorsorgevollmacht kann zudem eine Vertrauensperson benannt werden, die im Ernstfall Entscheidungen stellvertretend trifft. Die Referierenden erläutern die rechtlichen Grundlagen und beantworten Fragen der Teilnehmenden.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von Alter oder Lebenssituation.
Anmeldung und weitere Informationen:
Malteser Hospizzentrum Fulda
Telefon: 0661 / 86977-250
E-Mail: hospizzentrum.fulda@malteser.org