Gemeinsam machten sie sich die Pilger auf den Weg zum Grab des heiligen Bonifatius und setzten damit ein sichtbares Zeichen für gelebten Glauben, Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Für viele Teilnehmende begann die Wallfahrt bereits am Vorabend. Bei einem gemeinsamen Grillabend nutzten rund 50 angereiste Malteserinnen und Malteser die Gelegenheit zum persönlichen Austausch, zum Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und zum Knüpfen neuer Kontakte.
Am Samstagmorgen versammelten sich die Pilgerinnen und Pilger im Innenhof des Priesterseminars. Für das Pilgermahl sorgte die Malteser Gliederung Steinhaus. Die Malteser Jugend Fulda und der Schulsanitätsdienst versorgten die Teilnehmenden mit Kaffee und Tee und trugen so zu einer gelungenen Atmosphäre bei.
Höhepunkt der Sternwallfahrt war die gemeinsame Heilige Messe im Hohen Dom zu Fulda. Beim festlichen Einzug wurde die besondere Verbundenheit der Malteser deutlich: Menschen aller Generationen und aus verschiedensten Regionen Deutschlands kamen zusammen, um ihren Glauben gemeinsam zu feiern.
„Unsere Sternwallfahrt hat einmal mehr gezeigt, was die Malteser auszeichnet: gelebter Glaube, starke Gemeinschaft und die Bereitschaft, füreinander da zu sein. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Menschen aus ganz Deutschland zusammenkommen und diesen Tag gemeinsam gestalten“, sagt Christoph Brandt.
Zum Abschluss des Gottesdienstes standen Abschied und Neuanfang im Mittelpunkt. Bischof em. Heinrich Timmerevers wurde als Bundesseelsorger verabschiedet und für seinen langjährigen Dienst gewürdigt. Gleichzeitig begrüßten die Malteser Erzbischof Udo Markus Bentz als neuen Bundesseelsorger und wünschten ihm für seine Aufgabe Gottes reichen Segen.
Die Sternwallfahrt machte einmal mehr deutlich, wie wichtig Gemeinschaft, Begegnung und gelebter Glaube für die Malteser sind. Fulda wurde so erneut zu einem Ort der Verbundenheit und des gemeinsamen Unterwegsseins.