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Malteser Fulda

Hell, gemütlich und demenz-sensibler

Café Malta im neuen Malteser-Zentrum in Innenstadtnähe eröffnet

27.02.2018
Die Malteser freuen sich zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld, Kooperationspartnern, Sponsoren, Besuchern und deren Angehörigen über das neue Café Malta. Foto: Malteser
Die Malteser freuen sich zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld, Kooperationspartnern, Sponsoren, Besuchern und deren Angehörigen über das neue Café Malta. Foto: Malteser
Gemütlich und hell präsentiert sich das neue Café Malta im Fuldaer Malteser-Zentrum an Vierzehnheiligen. Foto: Malteser
Gemütlich und hell präsentiert sich das neue Café Malta im Fuldaer Malteser-Zentrum an Vierzehnheiligen. Foto: Malteser

Das besondere Betreuungsangebot des Malteser Hilfsdienstes, das Café Malta für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ist umgezogen. Die Räume am neuen Standort an Vierzehnheiligen 9 in Fulda wurden jetzt ihrer Bestimmung übergeben. Die Einrichtung betreut Betroffene und entlastet somit deren Angehörige an fünf Tagen in der Woche. Grund zur Freude bei den Mitarbeitern, den ehrenamtlichen Demenzbegleitern, aber auch bei Stadt und Landkreis Fulda.
Den Impuls zum Umzug des Cafés vom Stadtteil Aschenberg in die Innenstadtnähe hatte ein Besuch von Dr. Heiko Wingenfeld 2013 gegeben, erinnerte Malteser-Diözesangeschäftsführer Thomas Peffermann. Nach intensiver Suche fand sich der neue Platz für ein Malteser-Zentrum in der ehemaligen Kerzenfabrik EIKA, wo nun mehrere Malteser-Dienste vereint sind: Café Malta, Hospizzentrum, Ausbildungsreferat, Integrationsdienst und Verwaltung.

Das Café Malta als niederschwelliges Entlastungsangebot präsentiert sich hier noch demenz-sensibler als beim Start in 2010: die neuen, hellen, freundlichen, behindertengerechten Räume konnten nach dem Silviahemmet-Konzept errichtet und ausgestattet werden, freut sich der Koordinator im Demenzdienst und Leiter des Cafés Malta, Tobias Zeitlinger. Jetzt verfügt das Café inklusive eines Ruheraumes, Behindertentoilette und Büroräumen über 180 m².  Im neuen Café werden die Gäste von Dienstag bis Samstag bis zu drei Stunden täglich betreut. Die Kosten für Umbau und Einrichtung des Cafés bezifferte der Diözesangeschäftsführer auf 150.000 Euro. Die GlücksSpirale förderte Möbel und einen Bus. Von der Bäckerei Happ gab es eine Start-Spende über 500 Euro.

Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld dankte den Maltesern, „die sich mit dem Café Malta der großen gesellschaftlichen Aufgabe der niederschwelligen Betreuung stellen.“ Zur Unterstützung überreichte er neben einem Fulda-Bild einen Scheck der Stadtverordnetenversammlung in Höhe von 30.000 Euro. Malteser-Präsident Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin unterstrich, „die Demenz ist eine Not, die sich enorm entwickelt“. Im Café Malta stehe der Betroffene im Mittelpunkt, seine Alltagskompetenz soll soweit wie möglich erhalten bleiben. Der Präsident wies noch auf das Modellprojekt „Junior-Demenzbegleiter“ hin, bei dem jungen Leuten ehrenamtlich im Fuldaer Café Malta mitarbeiten. 

In der Festwoche zur Inbetriebnahme des neuen Malteser-Zentrums lädt der Demenzdienst rund um das Café Malta zu einer besonderen Bilder-Ausstellung des Werbegrafikers Carolus Horn mit dem Titel „Wenn aus Wolken Spiegeleier werden“ ein. Die Vernissage ist am Dienstag, 13. März, um 18 Uhr.

Weitere Informationen

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