TherapieBegleitHunde

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich der Kontakt zwischen Tier und Mensch positiv auf das Lebensgefühl und das Wohlbefinden des Menschen auswirken kann. Das eröffnet neue Wege in der Betreuung und Therapie von Menschen, die sich den Kontaktwunsch zu Tieren nicht (mehr) eigenständig erfüllen können. Hierzu gehören zum Beispiel Menschen in Pflegeheimen, Menschen mit Behinderungen, Menschen in psychiatrischen Einrichtungen. Die Malteser haben diese Vorteile erkannt und den Dienst der Therapiebegleithunde entwickelt. Wir im Main Kinzig Kreis bieten diesen Dienst nun auch an.

Durch unsere TherapieBegleitHundeTeams (TBHT) können Pflegeheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, Kinderheime, Palliativstationen und Hospize Tiere in das Alltagsgeschehen oder in die pädagogische Arbeit mit integrieren. Die jeweilige Einrichtung selbst hat keinen hohen organisatorischen, personellen oder kostenbeeinträchtigten Aufwand, denn unsere Hund-Mensch-Teams haben sich zur Aufgabe gemacht, Freude zu schenken, wo es nur geht. Auch wenn es nur eine kleine Berührung oder die Anwesenheit eines unserer ausgebildeten Fellnasen ist. Das TBHT besucht die jeweilige Einrichtung gerne nach Absprache mit der jeweiligen Leitung des Hauses, aber ohne jeglichen Anspruch an die besuchten Menschen.

Was sind Therapiebegleithunde und was können sie bewegen?

Was sind Therapiebegleithunde und was können sie bewegen?

  • Sie bauen Brücken zwischen den Menschen/Therapeuten
  • Sie lösen Spannungen jeder Art
  • Sie decken Bedürfnisse auf
  • Sie orientieren sich am Menschen
  • Sie sind geduldig
  • Sie sind vorurteillos
  • Sie sind zärtlich
  • Sie sind einfühlsam
  • Sie sind Eisbrecher
Ist mein Hund geeignet ein TherapieHund zu werden?

Ist mein Hund geeignet ein TherapieHund zu werden?

Prinzipiell ist jeder Hund geeignet, der nicht ängstlich oder schreckhaft jedoch menschenbezogen ist. Für neue Teams werden Hunde nicht rassebezogen ausgesucht. Bei uns gibt es sowohl kleine als auch große Rassen, genauso wie Hunde aus dem Tierschutz, vom Bauernhof und auch vom Züchter. Durch einen Schulterblick finden wir heraus, ob sich Ihr Hund für eine Ausbildung eignet.

Voraussetzungen für ein TBHT

Voraussetzungen für ein TBHT

  • Der Hund muss mindestens 15 Monate alt sein (evtl. Ausnahmen nach gemeinsamer Absprache möglich)
  • Schriftliche Bestätigung der Versicherung, dass diese im Ehrenamt greift
  • Mitglied bei den Maltesern
  • Erweitertes Führungszeugnis (nicht älter als 2 Jahre)
  • Nachweis über Erste-Hilfe-Kurs am Menschen (nicht älter als 2 Jahre)
  • Nachweis über Erste-Hilfe-Kurs am Hund (nicht älter als 2 Jahre)
  • Teilnahme am Vortrag zum Thema „Letzte Hilfe Kurs“ (4 bis 5 h)
  • Teilnahme am Vortrag eines Sachverständigen zum Thema „Versicherung und Recht“
  • Teilnahme am Tagesseminar „Körpersprache sehen und verstehen“ bei einem Trainer der Hundeakademie Darmstadt
  • Wesenstest Mensch-Hund-Team beim öffentlich bestellten und beeidigten Sachverständigen bestanden (Dauer 2-3h)
  • Schriftlicher Test zu den Fachfragen bestanden (Dauer ca. 1h)
  • Prüfungsvorbereitung fachlich (ca. 2h)
  • Nachweis über mind. 20-25 Praxiseinsätze als Azubi (Begleitung eines erfahrenen Teams) ca. 30 Stunden
  • Nachweis über mind. 6-8 Praxiseinsätze als Team (mit Begleitung eines erfahrenen Teams, incl. Feedback) ca. 9-16 Stunden
  • Der Hundeführer muss volljährig und gewillt sein unentgeltlich Einsätze zu leisten und diese für uns zu dokumentieren.
  • Bereitschaft zur Fort-/Weiterbildung

Ihre Ansprechpartnerin:

Sabine Kroh

Sabine Kroh
Therapiebegleithunde
Tel. 06051 9293-62
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