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Malteser Fulda

Steuerpläne zum Bundesfreiwilligendienst

Malteser: "Falsches Signal an ältere Freiwillige"

07.03.2012
Im Malteser Fahrdienst sind einige Bundesfreiwillige tätig.

Die Malteser Fulda kritisieren die Steuerpläne des Bundesfinanzministeriums zur Besteuerung von Freiwilligen des Bundesfreiwilligendienstes. „Es ist ein absolut falsches Signal an die älteren Freiwilligen, wenn sie jetzt auf Taschengeld und geldwerte Leistungen aus dem Bundesfreiwilligendienst Steuern zahlen sollen“, sagt Thomas Peffermann, Diözesangeschäftsführer der Malteser im Bistum Fulda. Betroffen von den Steuerplänen sind eher Menschen über 27 Jahren, die der Bundesfreiwilligendienst gerade für gesellschaftliches Engagement gewinnen will. „Wir fordern den Bundesfinanzminister auf, die große gesellschaftliche Signalwirkung zu beachten und die Pläne zur Besteuerung des Bundesfreiwilligendienstes zurückzuziehen“, so Peffermann. Alleine an der Dienststelle am Fuldaer Aschenberg arbeiten sechs Menschen im Bundesfreiwilligendienst für die Malteser.

Wegen der geringen Einkünfte der zumeist jungen Menschen in den Freiwilligendiensten der Malteser fallen in der Regel keine Steuern an. Der Freiwilligendienst ist ein soziales Engagement ohne Erwerbsabsicht. So liegen das Taschengeld und die geldwerten Leistungen aus einem Bundesfreiwilligendienst wie auch im Freiwilligen Sozialen Jahr bei den Maltesern mit bis zu 450 Euro unter der Steuergrenze. Lediglich wenn weitere Einkünfte vorliegen oder aber ein Ehegattensplitting - wie es bei älteren Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst vorkommt -, kann diese Grenze überschritten werden.

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