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Malteser Fulda

Glücks- und Lichtbringer für Trauernde

Engagierte Arbeit im Malteser-Hospizdienst/ Neujahrsfeier mit Aufnahme neuer Ehrenamtlicher

26.01.2017
Die neuen und bereits bewährten ehrenamtlichen Hospizdienst-Mitarbeiter der Region Main-Kinzig und Fulda begannen das neue Jahr mit einem Gottesdienst in der St.-Paulus-Kirche in Fulda. Foto: Malteser
Die neuen und bereits bewährten ehrenamtlichen Hospizdienst-Mitarbeiter der Region Main-Kinzig und Fulda begannen das neue Jahr mit einem Gottesdienst in der St.-Paulus-Kirche in Fulda. Foto: Malteser

Glück und Licht waren die Symbole, mit denen bei der Neujahrsfeier des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes „DA-SEIN“ der Malteser und des Malteser Kinderhospizdienstes Main-Kinzig-Fulda die neuen ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Dienst aufgenommen wurden. Im Wortgottesdienst in der St.-Paulus-Kirche in Fulda und beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im angrenzenden Pfarrheim gab es einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten der Malteser-Hospizdienste in 2016.
„Die Hospizbegleiter nehmen einen großen Auftrag wahr, sie bringen Licht zu den Menschen, lassen sie erkennen, dass es auch im Leben Sterbender und Trauernder Licht gibt. Und mit dem Licht kommt ein Stück Glück in die Welt“, erläuterte Malteser-Diözesanpfarrer Jan Kremer die Aufgaben der Hospizhelfer im Hinblick auf den biblischen Auftrag, Licht der Welt zu sein. Dazu erhielten 21 in 2016 in zwei Qualifizierungsseminaren von je 120 Unterrichteinheiten ausgebildete neue ehrenamtliche Hospizhelfer - 12 davon im Erwachsenendienst, neun im Kinderhospizdienst - von ihren schon bewährten Kollegen eine Kerze. 
Der Leiter der Malteser-Hospizdienste, Wilfried Wanjek, gab einen Überblick über das in 2016 Geleistete. 80 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen und drei hauptamtliche Koordinatoren gibt es im Erwachsenen-Hospizdienst im Raum Fulda. Sie berieten 119 Familien, in 87 Fällen wurden Sterbende und deren Angehörige bis zum Lebensende begleitet. 22 Familien werden noch begleitet. 12 Hospizhelfer sind im stationären Hospiz im Einsatz, sie leisteten in 2016 1084 Ehrenamtsstunden. 60 Trauernde suchten auf ihrem Weg durch die Trauer Unterstützung in zwei Trauergesprächskreisen und Einzelbegleitungen mit acht ehrenamtlichen Trauerbegleitern. 
Im ambulanten Kinderhospizdienst Main-Kinzig-Fulda arbeiten 29 ehrenamtlichen und zwei Koordinatorinnen in Teilzeit. Sie begleiteten in 2016 14 lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien. Besondere Aufmerksamkeit schenken sie dabei den neun gesunden Geschwisterkindern. 
Bei der Neujahrsfeier lobte Wanjek die gute Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten und engagierten Hospiz-Förderverein „Lebens-Wert“, was  dessen stellvertretende Vorsitzende Silvia Hillenbrand bestätigte. Malteser-Diözesangeschäftsführer Thomas Peffermann freute sich über die Entwicklung des Hospizdienstes unter dem Malteser-Dach, dankte für die solide Entwicklung sowie die sehr gute Arbeit im letzten Jahr und bat darum, so weiterzumachen. Ein komödiantisches Highlight war der Besuch von „Theofine“, dem als plauderfreudige Omafigur verkleideten Comedian Andreas Wahler. Theofine wusste auf heitere Weise über die Arbeit der Hospizdienste zu berichten.

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