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Malteser Fulda

Versorgungslücke geschlossen – Notfallmedizin auf hohen Niveau

Neuer Notarzteinsatzfahrzeug-Standort in Dietges in Betrieb

06.01.2017
Sie alle freuen sich über den neuen Notarzteinsatzfahrzeug-Standort in Dietges: Die Malteser, die das Personal und Material stellen, kooperierende Ärzte der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Fulda,  der Hilderser Bürgermeister Hubert Blum, erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt und die Geistlichen der Kirchengemeinden.
Sie alle freuen sich über den neuen Notarzteinsatzfahrzeug-Standort in Dietges: Die Malteser, die das Personal und Material stellen, kooperierende Ärzte der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Fulda, der Hilderser Bürgermeister Hubert Blum, erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt und die Geistlichen der Kirchengemeinden.

Hurra – in der Rhön kann der Notarzt jetzt in 10 Minuten am Einsatzort sein. Die Voraussetzung dafür schafft der neue Notarztstandort in Dietges, an dem die Malteser im Auftrag des Landkreises Fulda ab dem 5. Januar  – zunächst noch in einer Ferienwohnung – das Personal und Material bereithalten. Im Laufe des Jahres wird ein dauerhafter Standort gebaut. Gleich am ersten Tag gab es den ersten Einsatz auf der Wasserkuppe, rechtzeitig zur festlichen Inbetriebnahme konnten das Notarztfahrzeug und seine Mannschaft trotz heftigen Schneefalls aber am Standort präsent sein. 
Das „Hurra“ kam vom ersten Beigeordneten Frederik Schmitt. Er erinnerte daran, wie die Kreisverwaltung nach einem Ort gesucht hatte, an dem die notärztliche Versorgung für die  Rhön gewährleistet werden könne. Zwar gebe es in der Region zehn Rettungswachen, aber bei der Notarzt-Versorgung habe man bisher die gesetzliche 10-Minuten-Vorgabe nicht immer einhalten können. 
Malteser-Präsident Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin zeigte sich begeistert, was die Malteser aus einer Ferienwohnung machen können. Er führte aus, dass die ärztliche Besetzung des NEF durch zwei festangestellte Notärzte, einen Pool an malteser-eigenen Honorarärzten und die Zusammenarbeit mit der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Fulda gesichert sei. Den Notärzten stehen Rettungsassistenten und Notfallsanitäter zur Seite. Die Teams wurden vom Malteser-Bildungszentrum Wetzlar auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Für die Notärzte gab es eine Einweisung auf die moderne Medizintechnik. 
Der Hilderser Bürgermeister Hubert Blum ist glücklich über die neue Einrichtung in seiner Gemeinde, die noch in diesem Jahr in neue große Räume in Dietges umziehen soll. Die Direktorin der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Fulda, Dr. Petra Zahn, erklärte, als die Malteser die Kooperation für den Notarztstandort anboten, war man im Klinikum begeistert. Sie freut sich auf die Zusammenarbeit und übermittelte Grüße des Klinikum-Vorstandes. 
Dr. Michael Karges, langjähriger Malteserarzt, hatte den Dienst zusammen mit dem Notfallsanitäter Ronny Helmer gestartet. Er strahlte, dass die Malteser mit ihrem Team das Notarzteinsatzfahrzeug besetzen. „Dieser Standort steigert die Attraktivität der Malteser-Dienste und die Zufriedenheit der Rettungsdienst-Mitarbeiter“. Hier werde Notfallmedizin auf hohem Niveau vorgehalten, schließlich seien alle Notärzte erfahrene Fachärzte und die Ausrüstung sei  erstklassig. Die Kooperation mit der ZNA des Klinikums Fulda stelle für alle Beteiligten einen Gewinn dar. Für Dr. Karges hatte der Tag noch eine besondere Erinnerung: vor 25 Jahren hatte er seinen ersten Einsatz als Notarzt.
Gottes Segen für den Dienst und die Mitarbeiter erbaten Pfarrer Bernd Hollatz von der evangelischen und Pfarrer Alfred Sperner von der katholischen Kirchengemeinde. Dirk Rasch, Malteser-Rettungsdienstleiter und Leiter Notfallvorsorge, lud anschließend zum Gespräch und zur Besichtigung der Räume ein.  

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