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Malteser Fulda

Leuchtendes Beispiel christlicher Nächstenliebe

Goldene Verdienstmedaille der Malteser an Hans Gottschlich

15.06.2016
Hans Gottschlich (Bildmitte) erhält die goldene Verdienstmedaille der Malteser. Für seinen engagierten Einsatz dankten (von links) Malteser-Präsident Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Diözesangeschäftsführer Thomas Peffermann, Marburgs Dienststellenleiter Roland Julius und Regionalgeschäftsführer Ulf Reermann.
Hans Gottschlich (Bildmitte) erhält die goldene Verdienstmedaille der Malteser. Für seinen engagierten Einsatz dankten (von links) Malteser-Präsident Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Diözesangeschäftsführer Thomas Peffermann, Marburgs Dienststellenleiter Roland Julius und Regionalgeschäftsführer Ulf Reermann.

Der Abschied von seinem Amt als Kreisbeauftragter der Malteser in Marburg wurde dem langjährigen Mitglied Hans Gottschlich „vergoldet“: der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, überreichte ihm beim Sommerfest der Gemeinschaft in Marburg die goldene Verdienstmedaille. Die Früchte von Gottschlichs 20jähriger ehrenamtlicher Arbeit für den Malteser Hilfsdienst stellte Dienststellenleiter Roland Julius im seinem Jahresbericht heraus. Die Entwicklung im vergangenen Jahr bezeichnete Julius dabei als in allen Bereichen positiv. Für die Malteser sind in Marburg 140 Haupt- und Ehrenamtliche aktiv.

Dass die Malteser, seit 1976 in Marburg präsent, als feste Größe unter den karitativen Organisationen vor Ort gelten, ist zum großen Teil der Verdienst von Hans Gottschlich. Der in der katholischen Kirche Engagierte entschied sich bewusst dafür, sich in einer katholischen Hilfsorganisation einzubringen. 1996 wurde er zum Kreisbeauftragten der Malteser in Marburg berufen. In seiner Zeit als Schulleiter der Stiftsschule in Amöneburg führte er den Malteser-Schulsanitätsdienst ein. In 2002 holte er den Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Pflegedienst (AHPP), der als einer der ältesten Hospizdienste in Deutschland gilt, zu den Maltesern. Als er 2005 pensioniert wurde, widmete er sich weiter seinem Amt bei den Maltesern. Er galt als „Türöffner“ für den Hilfsdienst und brachte viele engagierte Mitarbeiter zu den Maltesern, so in 2004 seinen Freund, den Rechtsanwalt Gert Veer, der fortan als sein Stellvertreter im Amt des Kreisbeauftragten fungierte. Auch Veer trat jetzt von seinem Ehrenamt zurück. Nachfolger für beide sind noch nicht gefunden.

Der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin unterstrich in seiner Laudatio: „In einer Zeit, in der der Glaube immer mehr abnimmt, haben Sie im Ehrenamt gezeigt, was christliche Nächstenliebe bedeutet.“ Der 76jährige Gottschlich hatte seinen Rücktritt vom Amt des Kreisbeauftragten langfristig angekündigt. Doch er bleibt den Maltesern treu, er arbeitet weiterhin als stellvertretender Leiter des Beirates, will aber fortan etwas mehr Zeit seiner Familie widmen. Gottschlich dankte seinem Stellvertreter Gert Veer, der ihm ein „unverzichtbarer  Weggefährte“ gewesen sei. Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und der erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow, der in Vertretung von Landrätin  Kirsten Fründt gekommen war, würdigten ebenfalls das Engagement Gottschlichs bei den Maltesern.

Die Malteser bieten in Marburg unter anderem einen Menüservice, die Betreuung von an Demenz Erkrankten, den Hausnotruf und den Hospizdienst an, um den sich Gottschlich besonders kümmerte. Die Malteser bilden Hospizbegleiter aus, die schwerkranke Menschen zu Hause, aber auch in stationären Einrichtungen betreuen.

Begonnen hatte die Zusammenkunft mit der Mitgliederversammlung, die Hans Gottschlich letztmalig leitete. Anschließend luden die Malteser zum Gottesdienst mit Pfarrer Bernhard Klatt und Diakon Gerhard Jungmann ein, bevor das fröhliche Sommerfest in einem schmucken Zelt, festlich dekoriert von ehrenamtlichen Maltesern, seine Fortsetzung fand, heiter moderiert von Präsident von Brandenstein-Zeppelin. 

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