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Malteser Fulda

Malteser eröffnen ambulantes Hospiz-Zentrum

Bischof Heinz Josef Algermissen segnet Räume

17.01.2012
v.l.n.r. Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Bischof Heinz Josef Algermissen und Staatssekretärin Petra Müller-Klepper. Foto: Karolina Kasprzyk

Die Malteser haben ihr neues ambulantes Hospiz-Zentrum eröffnet. Bei einem Festakt, an dem auch Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, teilnahm, segnete Bischof Heinz Josef Algermissen die Räume mit den Worten: „In den Tagen schwerer Krankheit braucht es Orte mit Zeiten für die Gedanken und die Gabe der letzten Dinge.“

Mit dem Umzug in den Gerloser Weg 20 reagieren die Malteser auf die steigenden Anfragen nach Unterstützung in Fulda und verstärken ihr Engagement in der ambulanten Sterbe- und Trauerbegleitung. „Wir wollen uns vermehrt um Kinder und Jugendliche kümmern und für sie Angebote schaffen, mit dem Verlust eines lieben Menschen umzugehen“, sagt Mechthild Buchner, Koordinatorin des ambulanten Malteser Hospizdienstes. Dazu gehören auch Kooperationen mit Schulen und Fortbildungen für Lehrer. In dem 175 Quadratmeter großen Hospiz-Zentrum möchten die Malteser aber auch bestehende Angebote erweitern. So soll zum Beispiel ein regelmäßiges Gruppentreffen für Trauernde ins Leben gerufen werden. Hilfe bei der Umsetzung der neuen Projekte erhalten die beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Malteser Hospizdienstes, Mechthild Buchner und Ursula Schlereth, ab März durch eine dritte Koordinatorin.

„Wenn ein Mensch unheilbar krank ist, bedeutet das eine enorme Herausforderung und Belastung für ihn und seine Familie“, weiß Mechthild Buchner und ergänzt: „Immer mehr Fuldaer haben den Mut, sich Unterstützung auf diesem schweren Weg zu suchen.“ Diese bieten die ehrenamtlichen Helfer, indem sie zu den schwerstkranken Menschen nach Hause gehen und sie bis zum Tod begleiten – und die Angehörigen darüber hinaus. Ergänzt wird die Begleitung durch Beratungen, Einzel- und Gruppengespräche mit Trauernden oder Vorträgen. Diese finden künftig ebenso in dem neuen Hospiz-Zentrum statt wie die Aus- und Fortbildung der Hospizhelfer.

„Ein weiterer Vorteil des neuen Hospiz-Zentrums ist die räumliche Nähe zum stationären Hospiz St. Elisabeth und zum PalliativNetz Osthessen: Sie symbolisiert unsere enge Zusammenarbeit, um den Patienten und ihren Angehörigen die Hilfe zu geben, die sie benötigen und individuell wünschen“, sagt Thomas Peffermann, Geschäftsführer der Malteser im Bistum Fulda.

Die Glücksspirale hat das Malteser Hospiz-Zentrum mit 30.000 Euro gefördert. Weitere 20.000 Euro kamen gemeinsam vom Förderverein Hospiz Fulda e.V. und den Maltesern.

Die Koordinatorin Mechthild Buchner sowie ihre Stellvertreterin Ursula Schlereth erreichen Interessierte montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr im Malteser Hospiz-Zentrum, Gerloser Weg 20, 36039 Fulda, telefonisch unter 0661/480272-0 oder per Mail: mechthild.buchner@malteser.org oder ursula.schlereth@malteser.org.

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