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Malteser Fulda

Ambulante Angebote für sterbende Menschen stärken

Besuch von Dr. Heiko Wingenfeld

06.03.2015
Dr. Heiko Wingenfeld im Austausch mit dem Leiter des Malteser Hospiz-Zentrums, Wilfried Wanjek
Dr. Heiko Wingenfeld im Austausch mit dem Leiter des Malteser Hospiz-Zentrums, Wilfried Wanjek

Vor einigen Tagen informierte sich Dr. Heiko Wingenfeld im Hospiz-Zentrum der Malteser in Fulda über aktuelle Themen und Herausforderungen im Bereich der Hospizarbeit. Im Gespräch mit dem  Leiter des Malteser Hospiz-Zentrums, Wilfried Wanjek, der Koordinatorin für den Malteser Kinderhospizdienst, Uta Sekanina und der  Koordinatorin für die Trauerarbeit, Mechthild Buchner, sprach sich Wingenfeld für eine Stärkung der ambulanten Angebote für die Begleitung sterbender Menschen aus.

„Wir brauchen in Fulda und Umgebung eine gute ambulante Versorgungsstruktur für sterbenskranke Menschen. Betroffene müssen die Möglichkeit haben, den letzten Teil ihres Lebens auch zu Hause in ihrem gewohnten und lieb gewonnenen Umfeld verbringen zu dürfen. Dazu leisten Dienste, wie die der Malteser, aber auch Angebote der ambulanten Palliativmedizin einen wertvollen Beitrag“, so Heiko Wingenfeld. Solche Angebote gälte es weiter bekannt zu machen. Wie wichtig diese auch vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die aktive Sterbehilfe sind, erläutert der Leiter des Hospiz-Zentrums Wilfried Wanjek. „Wir müssen mit einer Vielfalt von Angeboten und Unterstützungsmöglichkeiten Menschen auf dem letzten Lebensweg begleiten. Eine umfassende Begleitung ist  dabei der richtige Weg – nicht die aktive Sterbehilfe, die den Druck auf den Kranken, für ihre Angehörige eine Last zu werden,  nur weiter erhöht.“

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