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Malteser Fulda

Azubis aus dem Raum Fulda bei großer Rettungsdienst-Simulation gefordert

Über 200 Mitwirkende bei Großübung

10.07.2013
Verschiedene Fallbeispiele und Einsätze wurden geübt.

Vier Azubis der Rettungswache Petersberg haben am Samstag (6. Juli) bei einer großen Rettungsdienst-Simulation in Mainz ihr Können unter Beweis gestellt. Insgesamt rund 60 Auszubildende zum Rettungsassistenten aus Hessen und Rheinland-Pfalz waren vor Ort, um ihre Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen zu testen. Das Besondere: Es wurde nicht nur ein einzelnes Fallbeispiel geübt, sondern ein kompletter Tag im Rettungsdienst mit mehreren Einsätzen unterschiedlichster Art.

„Die Azubis sollten den Tag so realitätsnah wie möglich erleben. Deshalb hatten wir über 20 Szenarien im ganzen Stadtgebiet verteilt – vom Arbeitsunfall bis hin zur Schießerei“, erklärt Organisator Alexander Pohl von den Maltesern. Insgesamt waren über 200 Personen an der Simulation beteiligt. „Der Tag war sehr abwechslungsreich und fordernd. Wir konnten viele wertvolle Erfahrungen sammeln“, sagt Linda Schuhmacher, Auszubildende aus Fulda. Die Übung habe noch mal eindrucksvoll gezeigt, wie viel Verantwortung in der Arbeit im Rettungsdienst steckt. Während die Auszubildenden bislang immer mit erfahrenen Kollegen zusammengearbeitet hatten, mussten sie nun komplett auf sich alleine gestellt Entscheidungen treffen und die Versorgung der Patienten übernehmen. „So merkt man schnell, in welchen Bereichen man noch dazu lernen muss“, so Linda Schuhmacher.

Die älteren Kollegen waren als Beobachter der Einsätze vor Ort und gaben im Anschluss eine individuelle Rückmeldung. Dank der Beteiligung von Feuerwehr, Polizei und Notärzten konnte auch die organisationsübergreifende Zusammenarbeit geübt werden. Besonders herausfordernd war ein großer gemeinschaftlicher Übungseinsatz am Nachmittag, bei dem eine Schießerei nach einem Familienstreit simuliert wurde. Die Versorgung von 20, zum Teil schwerstverletzten Personen stellte die Azubis auf eine harte Probe. „Stress und Zeitdruck gehören zu unserem Berufsalltag. Es ist wichtig, dass unser Nachwuchs schon früh lernt, damit umzugehen“, erklärt Organisator Alexander Pohl.

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