Schwerpunkt des Befähigungsseminars ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Sterben.

  • wahrnehmen sich gegenseitig kennen lernen, Erfahrungen austauschen, Grundmuster der Wahrnehmung erkennen; wahrnehmen, wann ein Mensch ein "Sterbender" ist.
  • mitgehen spüren, wie wohltuend Begleitung sein kann; die vor uns liegende Wegstecke betrachten; den Weg des Sterbenden verstehen, ihn begleiten auf seinem Weg.
  • zuhören aufeinander hören können, die Bedürfnisse Sterbender beachten, aktives Zuhören lernen.
  • verstehen sich gegenseitig besser verstehen; verstehen können, was einer nicht sagt; die Sprache der Sterbenden verstehen; sich einfühlen können.
  • weitergehen wie geht es in der Gruppe weiter? Wie geht es in der Sterbebegleitung weiter? Krisen wahrnehmen, eigene Kräfte realistisch einschätzen, etwas für sich selber tun.
  • bleiben einander nahe sein können, beim Sterbenden bleiben;pflegen, trösten, beistehen, da- sein.
  • loslassen voneinander Abschied nehmen und loslassen, Abschiede im Leben und im Sterben wahrnehmen und einüben, Abschiede gestalten.
  • aufstehen aufstehen können, einen Weg weitergehen, auf Veränderungen achten; hoffen, trauern, verändern.

Bausteine: Ausbildung zur Mitarbeit im ambulanten Hospizdienst

  • Info- Abend, Anmeldung zum Vorgespräch (Koordinatorin+ Kursleiterin + Interessent/in), Dauer ca. 1,5 Std.
  • Auswahlworkshops, Dauer ca. 8 Std.
  • Anmeldung zum Befähigungs- Seminar (bitte Fragebogen vor Beginn zurückschicken)
  • nach Abschluss des B- Seminars -Gespräch: Motivationsklärung, (Koordinatorin, Kursleiterin, Teilnehmer/in)
  • Praktikum: Sterbebegleitung in Familien oder stationären Einrichtungen (Voraussetzung für Zertifikat und evtl. Mitarbeit in der Hospizgruppe).
  • Praxisbegleitung: regelmäßiges Treffen der Ausbildungsgruppe zum Austausch, Häufigkeit 8-10 im Praktikum, jeweilige Dauer ca. 3 Std.
  • Während des Praktikums Teilnahme an Fortbildungen, Dauer ca. 1,5 bis 3 Std.
Fortbildungen
Pflege rund ums Krankenbett

neue Seminare
finden in 2011 statt

                 
Palliativmedizin  
 
Vernetzung


Rund um die
Bestattung
   
Ethische Gesichts-
punkte in der
Begleitung

               

Vorstellung
Supervision



Mundpflege


Trauer



Trauer nach
Suizid
   
Erschwerte Trauer  
Selbstpflege


  • Vertiefungs- Seminar
  • zum Abschluss des Vertiefungs- Seminars findet ein Klärungsgespräch statt: Wie könnte meine Mitarbeit aussehen? (Teilnehmer, Koordinatorin, Kursleiterin)
  • schriftliche Vereinbarung zur Mitarbeit für ein Jahr
  • regelmäßige Teilnahme an Gruppenabende und Supervision.
  • Es besteht die Möglichkeit zur Mitarbeit in patientenfernen Arbeitsgruppen wie:
                             Gottesdienstvorbereitungen
                             Trauerprojekte
                             Gremienarbeit
                             Referate Team
                             Weiterentwicklung des Dienstes
                             Vorbereitung von Veranstaltungen

  • Einmal im Jahr findet ein Mitarbeiter- Gespräch statt (Koordinatorin, Mitarbeiter/in)