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Der Schwerpunkt der Auslandsarbeit der Malteser in der Diözese Fulda liegt in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Maltesergruppen in Osteuropa. Dabei werden unterschiedliche Projekte unterstützt und gefördert. So werden beispielsweise in Ungarn und Rumänien Waisenhäuser und Krankenhäuser mit Mobilar, medizinischen Geräten sowie Kleidung ausgestattet.
In Ajud/Rumänien finanzieren die Malteser bedürftigen Kindern ihr tägliches Pausenbrot. Die Malteser Jugend engagiert sich mit ihrem Projekt "Freundschaft und Licht" für ein Kinder- und Jugendzentrum in Satu-Mare/Rumänien.
Immer größere Resonanz findet die Aktion Hoffnungszeichen der Malteser. In der Vorweihnachtszeit werden Päckchen für Kinder in der Krisenregion auf dem Balkan gesammelt. Mittlerweile beteiligen sich nicht nur die Malteser-Ortsgruppen, sondern auch Schulen, Vereine und Verbände an dieser Aktion. Rechtzeitig zum Weihnachtsfest bringen LKW der Malteser mehrere tausend Päckchen nach Bosnien und in den Kosovo.
Die Bevölkerung von Mostar hatte unter den Folgen des Krieges im ehemaligen Jugoslawien sehr zu leiden. Den Maltesern in Marburg-Schröck entging die Not der Menschen in Bosnien nicht. Mit Pfarrer Stefan Krönung an der Spitze organisieren sie Hilfslieferungen für die Menschen in der Stadt an dem Fluß Neretva, deren Wahrzeichen, die Brücke "Stari Most", im November 1993 zerstört worden war. In den letzten Jahren haben die Malteser aus dem oberhessischen Schröck Hilfsgüter nach Mostar geliefert. Es handelte sich um tragfähige Kleidung und Schuhe für bedürftige Familien. Verteilt werden die Güter in Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort. Die Brücke von Mostar, die als "Symbol des friedlichen Zusammenlebens von Muslimen und Christen" galt, konnte im Juli 2004 wieder eröffnet werden. Und genau diesem Ziel, Kontakte und Freundschaften zwischen Bosniaken und Kroaten aufzubauen, haben sich die Malteser in Schröck verschrieben. Sie unterhalten regelmäßige Kontakte zum Waisenhaus im Ostteil der Stadt.
Mit dem Auslandsdienst möchten die Malteser nicht nur Nothilfe leisten, sondern bemühen sich um den Aufbau von eigenständigen Hilfsstrukturen vor Ort. Nach diesem Konzept gelang 2001 erstmals der Start einer Partnerschaft mit einer Maltesergliederung in Südafrika, durch die Ortsgliederung Blankenau-Hainzell, in Chile.
Mehr Informationen zum Auslandsdienst der Malteser erhalten Sie bei unserem Auslandsbeauftragten:
Georg Hornung